therapie2null

therapie2null ist eine Internet-basierte Software, eine Web-Applikation, die ein existierendes verhaltenstherapeutisches Angebot caritativer Organisationen in den Bereichen:
Information - Kommunikation - Integration
mit modernen sog. WEB2.0 Funktionen unterstützen soll.
- therapie2null ist ein fundierter Ratgeber, in Form eines Informationssystems (Wiki) mit aktueller, schnell über das Internet verfügbarer Information über alle Aspekte der angebotenen Therapie.
- Es ist ein Treffpunkt für Betroffene und Angehörige und eröffnet die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs durch Kommunikation in sog. chats und Gruppenforen während und nach der Therapie.
- Darüber hinaus bietet die Integration externer Angebote mit therapieergänzenden Inhalten, als Marktplatz im System abgebildet, Möglichkeiten zu weiterer Information für die Betroffenen im Anschluss an ihre Therapie. (Nachsorgeangebote)

Ausgangssituation
In Deutschland erkrankt laut einer Gesundheitsstudie jeder 3. Erwachsene im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung. Psychische Störungen bei Jugendlichen bedingt z.B. durch Alkohol wuchsen von 2003 auf 2006 um 35%.1 Aber Patienten nutzen Psychotherapie nicht selbstverständlich. Bei Beschwerden nehmen aus eigener Initiative nur drei Prozent eine Behandlung in Anspruch - das ist nicht einmal jeder Dreißigste. Diese Zurückhaltung ist einerseits mit einem Mangel an Information und Aufklärung zu erklären, anderseits mit einer Scheu vor einer psychischen Störung. Eine psychische Störung ist so vertraut wie fremd. Psychisch krank möchte aber keiner sein.Diese Ängste vor einer Stigmatisierung haben gravierende Folgen: Nicht behandelte psychische Störungen können chronisch werden, sind schwieriger zu heilen und verursachen erheblich höhere Kosten
1 Quelle:Stat.Bundesamt Drogenbericht 2007
Ambulante Psychotherapie
Ambulante PsychotherapieIn Deutschland arbeiten rund 18.500 Psychotherapeuten in eigener Praxis. Die Dauer einer psychotherapeutischen Behandlung hängt stark von der Schwere der psychischen Störungen und dem angewandten Psychotherapieverfahren ab und beträgt zwischen 25 Stunden bei einer verhaltenstherapeutischen Kurzzeittherapie und bis zu 300 Stunden bei einer psychoanalytischen Langzeittherapie. Insgesamt nutzen knapp 300.000 Patienten pro Jahr eine ambulante Psychotherapie.
Stationäre Psychotherapie
Krankenhäuser und Rehabilitation (stationäre Psychotherapie)Deutschland verfügt über ein besonders dicht ausgebautes Angebot an stationärer psychotherapeutischer Versorgung. Anders als international üblich findet ein erheblicher Teil der stationären Versorgung nicht in psychiatrischen Krankenhäusern sondern in Kliniken der medizinischen Rehabilitation statt. Insgesamt können werden jedes Jahr schätzungsweise 400.000 Patienten stationär psychotherapeutisch behandelt.
Patienten nutzen Psychotherapie zu wenig
Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 00:00 Uhr) Geschrieben von: Administrator Samstag, den 28. November 2009 um 08:41 Uhr
Patienten nutzen Psychotherapie zu wenigPatienten nutzen Psychotherapie nicht selbstverständlich. Bei Beschwerden nehmen aus eigener Initiative nur drei Prozent eine Behandlung in Anspruch - das ist nicht einmal jeder Dreißigste. Diese Zurückhaltung ist einerseits mit einem Mangel an Information und Aufklärung zu erklären, anderseits mit einer Scheu vor einer psychischen Störung. Eine psychische Störung ist so vertraut wie fremd. Psychische Krisen kennt jeder, psychisch krank möchte aber keiner sein. Diese Ängste vor einer Stigmatisierung haben gravierende Folgen: Nicht behandelte psychische Störungen können chronisch werden, sind schwieriger zu heilen und verursachen erheblich höhere Kosten.
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